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Mit Brief und Siegel.

 

Was sagt ein Energieausweis aus?
Der Energieausweis ist ein verbindliches Dokument des Gesetzgebers, welches für jedes Gebäude ausgestellt werden muss. Er gibt den Energiebedarf für Heizen und Warmwasser wieder und beschreibt die energetische Qualität des Gebäudes. Damit ist auf einen Blick erkennbar, ob ein Gebäude im Vergleich mit anderen Gebäuden gleicher Art und Nutzung wenig oder eher viel Energie benötigt. Im Zentrum des Energieausweises steht eine Farbskala, auch Bandtacho genannt, welche die Einordnung des Gebäudes in Energieeffizienzklassen zeigt. Der Pfeil von oben zeigt den Endenergiebedarf an und ein Pfeil von unten den Primärenergiebedarf für Heizen und Warmwasser.

Was bedeutet der Begriff Endenergiebedarf?

Die Endenergie ist die Energiemenge, die dem Heiz- und Lüftungssystem zur Verfügung gestellt werden muss, um ein Haus zu beheizen und den Warmwasserbedarf zu decken. Das heißt, das ist der tatsächliche Wert, den man am Zähler abliest und bezahlen muss. Der Endenergiebedarf ist deshalb eine für den Verbraucher besonders wichtige Angabe.

Was versteht man unter Primärenergiebedarf?
Die Primärenergie beinhaltet zusätzlich zur Endenergie auch die vorgeschaltete Prozesskette von der Energie- oder Rohstoffgewinnung, der Energieumwandlung im Kraftwerk bis hin zum Energietransport. Während die Endenergie „bezahlt“ werden muss, ist der meistens höhere Wert der Primärenergie eher aus Sicht der Umweltrelevanz von Bedeutung und wird auch als Gesamtenergieeffizienz verstanden.

Im Ergebnis: Niedrigstenergiehaus.

Im Ergebnis ist die Gesamtenergieeffizienz (Primärenergiebedarf) des KAMPA Hauses mehr als 60 % besser als die neue, verschärfte Energieeinsparverordnung (EnEV) 2016 vorschreibt. Das KAMPA Haus erfüllt somit die Kriterien des KfW Niedrigstenergiehaus und wird staatlich finanziell gefördert. Heizkosten verkommen zur Nebensache.